Angst!!!! Hoffnung!!!!! Panik!!!! Zuversicht!!!

Das alles auf einmal zu verspüren, ist echt verwirrend und nervenaufreibend. Es soll ein Ende haben! Und genau das wird morgen Abend der Fall sein. Irgendwann.. aber bis dahin noch zu warten, ist auch unerträglich. Man hat dieses Wiedersehen, das Treffen, herbeigesehnt. Das Gespräch wollte man so gern haben und möchte es auch immer noch. Keine Frage! Aber man hat doch Sorge, Angst und Panik, dass morgen nichts gutes dabei rauskommt.... obwohl das eigentlich nicht sein kann. Das sagt der normale logische Menschenverstand. Ja, beide wissen, was falsch lief. Was man selbst falsch gemacht hat und was der andere falsch gemacht hat (was sich größtenteils deckt). Beide wollen ja wohl gerne noch eine gemeinsame Zukunft sehen, ansonsten würden beide das Treffen nicht wollen. Die Frage ist also, ob die gemeinsamen Zukunftsvorstellungen, die Pläne fürs Leben, übereinstimmen. Aber was soll man da schon groß wollen? Das übliche eben ^^ Im Prinzip gehts also nur um die Wunschvorstellung einer Beziehung. Und die stimmt, meiner Meinung nach, überein. Vielleicht nicht überall, aber jeder hat so seine Macken. 100% perfekt ist nichts!

Also eigentlich müsste das Ergebnis des Gesprächs feststehen. Aber sicher ist ja nichts im Leben.. deshalb die Gedanken. Man steckt halt nicht in der anderen Person drin und weiß daher nicht, was in ihr vorgeht. Was manchmal besser so ist. Aber eben nicht immer... wär manchmal schon schön, wenn man wüsste, was Sache ist. Wenn man genau wüsste, weils gesagt wurde, was jemand möchte. Aber es gibt eben nur Andeutungen. Aber die Aussage, dass es "also schön sei, wenn du morgen nach der arbeit vorbeikommst" war schon echt n kleiner Anstoß, zuversichtlich auf den morgigen Abend zu schauen. Man hätte auch gesagt bekommen können "also komm morgen nach der arbeit vorbei". Aber das "schön" hat alles nochmal unterstrichen und das war das, was man selbst vorher immer wollte, was man sich wünschte. Das weiß der andere ja. Ist es also ein kleines Zeichen? Ein Zeichen der leisen Veränderung bzw. des Mühe-gebens? Das wäre so wunderschön!!!
6.12.12 20:35


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Man war konsequent. Aber offen. Von beidem ein Stück. Das ist ein gutes Gefühl. Man sagt, was man möchte und hat seine "Grenzen". Man erklärt aber auch warum. Damit der andere es versteht. Man handelt und sagt ja nicht etwas, um den anderen vor den Kopf zu stoßen oder zu verletzen oder wie den letzten Deppen darstehen zu lassen. Deshalb die Erklärungen. Und man sagt es in bestimmten, aber ruhigen Ton. Und das hat man sich vorgenommen. Und es hat geklappt! Es hat auch funktioniert. Man hat gesehen, dass man nicht immer auf den anderen eingehen muss, damit eine Lösung gefunden wird und beide damit einverstanden sind. Denn es gab keine große Wiederrede oder Diskussion. Es war in Ordnung, was man sagte. Der andere war deswegen nicht böse oder so. Es war gut. Der andere meldet sich morgen noch einmal, damit alles abgeklärt werden kann. Aber das sind quasi bloß "Formalien". Im Prinzip steht ja alles. Und das ist gut so...

Es zerrt wirklich bisher sehr an den Nerven. Am Mut. An der Lebensfreude. Am Elan. Irgendwie zieht einen die ganze Sache die ganze Zeit runter, wie ein Anker. Und man kommt dagegen noch nicht an. Die Kraft fehlt in jedem Bereich. Aber das wird sich ändern und man betet wirklich dafür, dass es klappt. So viele (naja.. relativ - je nach dem wievielen man es erzählt hat) glauben daran, dass es klappen wird und dass wir es beide schaffen können, wenn wir nur wollen und uns dahinterklemmen. Man darf nicht im Wartebereich sitzen bleiben und das Leben an einem vorbeiziehen lassen. Das gilt auch für eine Beziehung. Das gilt für Freundschaften. Das gilt für den Job. Das gilt für alle Lebensbereiche. Wer nur daneben steht und zuguckt, erlebt selbst nichts. Man muss immer aufstehen und von selbst laufen und machen und tun. Erst dann leben wir richtig und erst dann wird alles auch lebenswert. Wer selbst nichts tut, der hat schon verloren.

Und genau das gilt es ja zu ändern. Was dafür benötigt wird, ist der eigene Glaube. Und der Glaube an den anderen Menschen. Die Stärke, die Hoffnung zu ergreifen und festzuhalten. Die Zuversicht, das Positive zu sehen. Alles in allem wirklich nur die Fähigkeit, glauben zu können...
5.12.12 22:38


Was würde man für ein kleines, klitzeskleines, winziges Zeichen geben, dass aussagt, wie die Person zu einem steht, was sie sich mit einem wünscht....
4.12.12 22:11


Man sieht was - für einen kurzen Moment und nicht mal richtig deutlich. Aber es verändert etwas. Es wirkt so heftig!!! Es ist, als ob die Welt stehen bleibt, für einen Moment. Das Herz rast bis ins Unermessliche, was gleichzeitig wunderschön ist und die Welt bedeutet, jedoch auch schmerzt und einem den Boden unter den Füßen wegzieht (sowohl positiv als auch negativ). Man zittert am ganzen Körper vor Aufregung, Freude, Angst. Man glaubt, das Herz würde einem gleich stehen bleiben. Es ist die reinste Achterbahnfahrt der Gefühle.

Es ist wunderschön und gleichzetig so schmerzhaft. Man möchte, dass solche Momente nur noch freudig sind. Dass man sie gerne hat. Dass sie eine öfter geschenkt werden. Und dann tut es aber weh, weil es ja nicht mehr war. Weil man nicht an die Person ran kam - und ehrlich gesagt auch nicht gewusst hätte, was man hätte sagen sollen. Der Kopf war so leer. Aber dazu gab es auch nicht mal ansatzweise die Möglichkeit, also egal.
Und auch wenn man weiß, dass dem nicht so ist, hat man Angst, dass dies der letzte Moment gewesen sein könnte...

Denn auch, wenn man sich eigentlich sicher ist und auch mega darauf vertraut, warum am Wochenende ein Treffen stattfinden wird, so gibt es gewisse Punkte, die einen verunsichern. Man hinterfragt also, ob man wirklich sicher sein kann, weshalb das Treffen stattfindet. Oder ob einem nicht doch gesagt wird, dass es das letzte Mal war und es kein Wiedersehen mehr geben wird... was das schlimmste wär, was einem nach so einer Tortur passieren könnte. Man hat so viel durchgemacht, so viele Gefühle sind über einen eingestürzt, man macht sich jeden Tag Gedanken, erweitert die Liste, ins positive wie auch negative. Man weiß ehrlich nicht mehr, wo einem der Kopf steht. Man ist ausgelaugt von all den Gedanken und Gefühlen, sie machen einen fertig. Aber schlafen? Lieber nicht. Es muss dann aber irgendwann sein. Dann ist man dankbar für sein Bett und den baldigen Schlaf. Irgendwann bereut man es aber, weil man dann doch nur Mist geträumt hab. So einen Mist, der einen runterzieht und nichts gutes verheißt.
Ab und an schafft man es aber doch, diese Gedanken und Erinnerungen an die Träume wegzuschieben und glücklich zu sein. Mit dem, was kommen wird. Man will sich so sicher sein, was die Zukunft bringt, aber kann man das wirklich? Mit Selbstsicherheit ja. Und so schwierig ist das auch nicht, denn es gab ja auch kleine Anhaltspunkte, die dafür sprechen. Es gibt jedoch auch welche, die dagegen sprechen. Was nicht unbedingt so sein muss, aber was man da hineininterpretiert. Man könnte sagen, man interpretiert zu viel - wie immer. Aber dann wiederum könnte man auch sagen, man interpretiert zu viel in die kleinen schönen Dinge und könne deswegen nicht sicher sein. Man kann es also drehen und wenden: die Antwort wird es erst am Wochenende geben. Und man hofft wirklich inständig, dass all die Mühe und Besorgnis, die wunderbaren Gedanken, die traurigen Momente, die Leere, die Einsamkeit, die Hoffnung, etc., dass all das nicht umsonst war und man in den Arsch getreten wird (auf gut deutsch gesagt).

But we'll see...
4.12.12 20:52


Ein halber freier Tag ist schon was schönes. Man kann alles machen, wofür man sonst nicht die Zeit findet. Mal wieder shoppen, tut auch richtig gut. Vor allem, wenn man so ewig nicht los war. Es ist eigentlich total toll.
Aber man denkt sich auch, dass alles viel schöner sein könnte... mit jemandem zusammen. Oder auch wenn man allein unterwegs gewesen wäre und danach aber hätte jemanden an seiner Seite haben können. Oder einfach nur telefonieren können. Man vermisst jemanden so sehr, dass es überall auffällt. Überall wo man hinsieht. Und an alles, was man denkt. Die Person fehlt. Mit ihr (auch nur in Gedanken) wär alles viel schöner.... so fehlt im Herzen etwas... und wenn das der Fall ist, kann man nicht durchweg glücklich sein. Nur glücklich mit Einschränkungen... es wird ein Ende haben. Entweder ist man dann gar nicht mehr glücklich - oder der glücklichste Mensch der Welt. Nur noch wenige Tage trennen einen von dieser Gewissheit. Aber trotzdem tut es weh und es ist, als ob man einem Kind mit einem Schokolade verspricht und dann aber mitteilt, dass es diese ganz vielleicht und erst in ein paar Tagen bekommen wird... blöder Vergleich, ich weiß. Aber süß ist beides. Und die Person wie auch Schokolade sind unglaublich gut fürs Herz, fürs Wohlfühlen, fürs Glücklich-sein.

Naja.. warten wir es ab, näch... ändern kann man an dem Ergebnis/der Entscheidung sowieso nichts. Man muss dann im schlimmsten Fall irgendwie lernen, damit zu leben...
3.12.12 20:17


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